Lange Nacht des Journalismus 2026

8. Juli 2026 im Volksgarten Club Wien

17:00 Uhr Doors open

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Es ist wieder so weit: Am 8. Juli feiert Wien wieder die Lange Nacht des Journalismus, das Sommerfest, zu dem alle eingeladen sind, die sich für die Medienwelt interessieren. Eine Nacht mit Talks zu aktuellen Themen, Live-Podcasts, Performances, einem Pub-Quiz, bei dem ihr gegen eine KI antretet, und vieles mehr. Hier wird Journalismus nicht nur diskutiert, sondern auch gefeiert!

Programm

Vorläufiges Programm.

Übergriffig: Was würdest du tun?
Julia Schafferhofer, Astrid Kuffner, Sophie Rendl (Columna V) und Eva Sager (Wiener Zeitung)
Abfällige Bemerkungen, Hass-Kommentare, dubiose Angebote. Wen ziehst du in einer Redaktion ins Vertrauen, wenn du eine Situation als übergriffig empfindest? Das Publikum entscheidet mit.
Ohne uns geht nix
Alexander Behr (freier Journalist), Alexandra Rotter (Freischreiber:innen) und Naz Küçüktekin (Netzwerk Klimajournalismus)
Freie Journalist:innen liefern die Storys, ohne die Redaktionen oft aufgeschmissen wären – und können dennoch kaum von ihrer Arbeit leben. Über eine Branche am Limit.
Die Plage mit den Klagen
Anna Thalhammer (profil), Maria Windhager (Anwältin) und Michael Borsky (Anwalt)
Über den Trend von SLAPP-Klagen: Wie sie investigativen Journalismus bremsen sollen - und wie Medien und Journalist:innen sich schützen können.
Female Rage – eine Ausstellung über die weibliche Wut
Jana Reininger da Rosa (Zimt-Magazin)
Es gibt Gefühle, die Frauen sich nicht leisten dürfen. Wut gehört dazu. Das ZIMT-Magazin hat daraus eine begehbare Ausstellung gemacht: intim, politisch, körperlich.
Zwischen den Fronten
Karim El-Gawhary und Gunther Müller (fjum)
Der Nahost-Korrespondent über Journalismus in einer Region im permanenten Ausnahmezustand, Hetzkampagnen gegen seine Person, seinen umstrittenen Abgang vom ORF und warum er für den Nahen Osten wenig Hoffnung hat.
Quelle: Vertrau mir Bruder!
Nora Reichhalter und Marie Claire Hildebrandt (Bait/Digitaler Kompass)
TikTok ist für Jugendliche Suchmaschine, Unterhaltung und Nachrichtenquelle zugleich. Aber wem vertrauen die Jugendlichen wirklich und warum?
Mensch gegen Maschine: Das KI-Pub-Quiz
Eva Hettegger und Evgenia Karp (1000things Magazine)
Die Medienbranche stellt sich der KI im Quiz-Duell. Die Fragen kommen aus der Redaktion des 1000things Magazine, das sich seit über einem Jahrzehnt mit den bestgehüteten Geheimnissen der Stadt beschäftigt.
Der Blick von Außen
Fahim Amir (Philosoph) und Laura Wiesböck (Soziologin)
Die Soziologin und der Philosoph über ihre Sicht auf den Journalismus, wie sie ihn einordnen, was für sie aktuell fehlt und wohin er sich entwickelt.
Das Leben der Ziegelböhm
Jana Mack (Inselmilieu), Hans-Christian Hasselmann (Echolot) und Daniela Weiss (Artificial Museum)
In einer Augmented Reality-Zeitreise tauchen wir gemeinsam mit dem Reportage-Medium Inselmilieu in die vergessene Welt der Ziegelböhm im Böhmischen Prater, die Wien in der Gründerzeit mit aufgebaut haben.
The Kremlin's Disinformation Industry: Should Europe Be Concerned About Its Impact?
Ilya Yablokov (author and expert on disinformation and propaganda) und Mirjana Tomić (fjum/Presseclub Concordia)
How does the Kremlin's disinformation industry operate? How effective is it both within Russia and abroad? How has the Russian government succeeded in silencing independent media?
Ist der „Falter" zu weit gegangen? - Der Fall Weißmann
Barbara Tóth (Falter) und Gernot Bauer (profil)
Die Falter-Geschichte über die Chats des ehemaligen ORF-Generaldirektors Roland Weißmann beschäftigt Medien wie Gerichte. Ein Gespräch über die umstrittenen Grenzen von Journalismus.
Live-Podcast „Schuldfrage": Von der Backpackerin zum Drogenkurier
Anna Mair (Anwältin), Jan Michael Machart (Der Standard) und Magdalena Punz (Joyn)
Eine junge Schwedin wurde zu einer Thailand-Reise eingeladen. Im Gegenzug nahm sie auf dem Rückflug ein Gepäck mit. Am Flughafen Wien wurde sie mit 20 Kilogramm Cannabis verhaftet. „Schuldfrage" beleuchtet das Phänomen.
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Unser Dank gilt der ERSTE Stiftung, der Wirtschaftsagentur Wien, der Christian Reder-Stiftung und der Datum Stiftung - ohne sie wäre dieser Abend nicht möglich. Ein besonderer Dank geht an die Medieninitiative Wien, die die „Lange Nacht des Journalismus" in den ersten beiden Jahren überhaupt erst möglich gemacht hat.

Kontakt
forum journalismus und medien www.fjum-wien.at
office@fjum-wien.at
Otto-Bauer-Gasse 6/2, 1060 Wien